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Ein Einblick in das Sicherheitssystem im IVF Labor

By 8. Februar 2021

Zu unserem Therapiestandard gehört auch unser Sicherheitssystem, welches garantiert, dass Eizellen, Spermien und Embryonen fachgerecht gehandhabt und gelagert werden.
Wir haben zwei Systeme, die für die Verfolgbarkeit und Sicherheit der Proben dient.

Zum Einen gibt es viele Parameter in einem IVF-Labor, die optimal eingestellt sein müssen, um gute Resultate zu erzielen. Unser internes Qualitätsmanagement beinhaltet, dass wir alle Geräte regelmässig überprüfen lassen. Zusätzlich überprüfen wir arbeitstäglich die Temperaturen der Wärmeplatten und der Inkubatoren, da dies einer der kritischsten Parameter für eine optimale Embryoentwicklung ist. Zudem haben wir das kontinuierliche und automatisiere Überwachungs-system Log&Guard, das fortlaufend verschiedene Parameter misst und bei Abweichungen von der Optimalbedingung Alarm schlägt. Der Alarm wird per SMS direkt an die Fachpersonen weitergeleitet und stoppt erst nach Behebung des Problems. 

Des Weiteren sind auch alle wichtigen Laborgeräte mit einem Notstrom verbunden, damit es keine Probleme im Falle eines Stromausfalls gibt. 

Unser zweites Überwachungssystem ist das RI Witness System, das uns hilft, Verwechslungen von Patientenproben zu verhindern. Jede Probe und jeder weitere Schritt wird mit einem RFID-Chip codiert damit eine kontinuierliche Kontrolle der Arbeitsabläufe garantiert ist. Falls eine falsche Probe auf der Arbeitsfläche steht, schlägt das System Alarm, bevor es überhaupt zu einem Fehler kommen kann.

Zudem werden unsere Statistiken regelmässig kontrolliert, um auf allfällige Veränderungen reagieren zu können (Trouble Shooting). Sie werden aufgezeichnet und richten sich nach den ESHRE (European Society of Human Reproduction and Embryology) Richtlinien.