Medizinische Unterstützung auf Ihrem Weg zum Wunschkind
Was auch immer es braucht: Von der einfachen hormonellen Stimulation bis hin zu hoch komplexen IVF / ICSI-Behandlungen. Schritt für Schritt – so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Unser Ziel
Nicht jedes Paar braucht gleich eine künstliche Befruchtung (IVF-In Vitro Fertilisation oder ICSI- Intrazytoplasmatische Spermieninjektion). In der Reproduktionsmedizin gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Kinderwunsch zu unterstützen – von einer sanften Hormontherapie über die Insemination bis hin zu IVF und ICSI.
Gut zu wissen
Im 360° Kinderwunsch Zentrum Zürich gehen wir immer individuell und stufenweise vor: Wenn möglich beginnen wir mit den weniger invasiven und oft einfacheren Methoden und prüfen erst danach den Einsatz aufwendigerer Verfahren. So stellen wir sicher, dass die Behandlung genau zu Ihnen, Ihrer Situation und Ihrem Tempo passt – medizinisch wie auch emotional.
Unser stufenweises Vorgehen
Am Anfang jeder Behandlung steht eine sorgfältige Abklärung bei beiden Partnern. Darauf basierend besprechen wir gemeinsam, welche Schritte in Ihrem Fall sinnvoll sind. Typischerweise kann der Weg über folgende Stufen führen:
Oft ist der erste Schritt eine Hormontherapie, um den Zyklus zu stabilisieren oder gezielt den Eisprung auszulösen.
Ziele:
- einen Eisprung auslösen oder regulieren
- Zyklushormone optimieren
- den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut fördern
Die Hormontherapie kann allein oder in Kombination mit einer Insemination eingesetzt werden. Sie ist wenig invasiv und eine gute Option, wenn die Voraussetzungen günstig sind, aber der Zyklus Unterstützung braucht.
Bei der intrauterinen Insemination werden aufbereitete Spermien zum optimalen Zeitpunkt kurz vor dem Eisprung direkt in die Gebärmutter eingebracht. Dies unterscheidet sich von einfachen vaginalen Inseminationen, bei denen die Spermien lediglich in die Scheide eingebracht werden und die deutlich weniger wirksam sind.
Ziel ist es, den Weg der Spermien zu verkürzen und die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung zu erhöhen. Meist wird die IUI mit einer milden Hormonstimulation kombiniert
Geeignet ist diese Methode zum Beispiel, wenn:
- die Eileiter durchgängig sind
- nur leichte Einschränkungen der Spermienqualität bestehen
- der Zyklus mild unterstützt werden soll
IVF kommt zum Einsatz, wenn die Spermienqualität nicht ausreichend für eine IUI ist oder bespielsweise die Eileiter verschlossen sind.
Kurzablauf:
- hormonelle Stimulation der Eierstöcke
- Entnahme der Eizellen
- Befruchtung im Labor
- Kultivierung der Embryonen
- Embryotransfer in die Gebärmutter
Bei der IVF befruchten die Spermien eigenständig die Eizellen. Sie wird eingesetzt, wenn eine intensivere Behandlung erforderlich ist, die Spermienqualität aber eine normale Befruchtung zulässt.
Die ICSI ist eine besondere Form der IVF und wird vor allem bei deutlich eingeschränkter Spermienqualität oder ausbleibender Befruchtung nach einer IVF angewendet.
Der Ablauf ist ähnlich wie bei der IVF, jedoch wird im Labor ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle injiziert. Die weiteren Schritte entsprechen der klassischen IVF.
ICSI ist ein sehr effektives, aber auch aufwendigeres Verfahren. Wir setzen sie gezielt und nur dann ein, wenn sie medizinisch sinnvoll ist.